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Wenn's im Nistkasten zu eng wird ...

... dann wird ganz einfach angebaut


INKA LYKKA KORTH / Text und Foto


Hermann Löns, Naturbeobachter und Namensgeber der Straße mit dem Ort des Geschehens, hätte daran bestimmt seine Freude gehabt: In einen Nistkasten, der an einer der hohen, schlanken Eichen am Lönsweg in Hankensbüttel hängt, sind Hornissen eingezogen und haben darin ein Nest gebaut. So etwas kommt öfter einmal vor. In diesem Fall ist der Hornissenstaat offenbar so groß geworden, dass der Platz im Nistkasten nicht mehr ausreicht. Also musste angebaut werden: Der Nistkasten bekam einen Keller und dieser auch gleich einen zusätzlichen Eingang.


Ein Hornissennest, das aus einem Nistkasten quillt
Der Nistkasten war für den großen Hornissenstaat offensichtlich zu klein. Also wurde er kurzerhand "unterkellert".

Als ich heute mit dem Fahrrad an dem Hornissenbaum vorbeikam und das kleine "Naturwunder" entdeckte, herrschte viel Betrieb vor dem »Kellereingang«. Die einen flogen ins Nest hinein, die anderen hinaus. Ich fand's faszinierend. Löns hätte vielleicht eine schöne Geschichte für eines seiner Bücher daraus gestrickt. Ich begnüge mich hier mit einem Foto und einigen wenigen Zeilen.

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